SOCIAL MEDIA’S DUNKLE SEITE

Soziale Netzwerke haben die Erde wie im Sturm erobert und ermöglichen sekundenschnelle Kommunikation zwischen Menschen auf der ganzen Welt.

Doch welche Risiken bringen sie mit sich und kann eine exzessive Nutzung eventuell zu langfristigen Schäden führen? Können wir uns dadurch selbst den Wind aus den Segeln nehmen und unseren Antrieb für langfristige Ziele zerstören?

Dieses Buch gibt eine Antwort und zeigt klare Wege auf, um das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Titel: Social Media’s Dunkle Seite
Format: PDF (lesbar auf allen Geräten)
Preis: Gratis bei Newsletter Signup
Genre: Lebensführung / Ratgeber
Länge: ca. 30 Seiten

Leseprobe aus: Social Media’s Dunkle Seite

“Persönliche Odyssee, oder: Guten Morgen New York.”

Der Wecker klingelte wie gewohnt um 7.55 Uhr an einem lauen Frühlingsmorgen in New York City. Noch im Halbschlaf vernahm ich den Lärm aus dem Badezimmer unserer fünfer WG im Herzen von Harlem und nahm bäuchlings meine Schlafmaske ab, bevor ich das Handy in den Snooze-Modus versetzte, um mir weitere fünf Minuten Widerstand vor den Herausforderungen des kommenden Tages zu sichern. Noch in der selben Handbewegung schaltete ich den Flugmodus aus und meine Finger glitten, wie von seidenen Fäden gesteuert, auf das Safari Icon und den halbkreisartigen Refresh-Knopf. Die App hatte ich mittlerweile entfernt. Mehr Kontrolle und so…

Während die blaue Ladeleiste an Länge gewann, verspürte ich eine drückende Anspannung im unteren Bauch. Wie viele rote Lämpchen würden wohl leuchten? Es schien wie eine Ewigkeit. Doch dann… Moment, ist das wahr? Erneut drückte ich den Refresh Button. Verzweiflung überkam mich. Nur eine magere Benachrichtigung in einem Post, der mich nur am Rande persönlich betraft? Das kann nicht sein. Das Handy glitt mir aus den Fingern und ich blieb noch zwei weitere Snooze-Phasen in völligem Selbstmitleid und in der Gedankenwelt versunken liegen. Widerwillig mühte ich mich aus dem Bett unter die Dusche. Meine Gedanken kreisten um mein Selbstbild.

Kurzes Frühstück, Klamotten an, Hip Hop rein und ab zur U-Bahn.
Der 1-Train verbindet Harlem mit der kompletten Westseite Manhattans und brachte mich direkt zum Broadway ins Büro. Keiner sprach während der Fahrt, alle spielten mit ihren Handys. Ihr Opfer – ging es mir durch den Kopf – ihr seit doch alle Social Media süchtig. Nach einem kurzen Fußweg über den Columbus Circle kam ich im Büro an. Mit einem Café in der Hand startete ich meinen Mac. Während ich aus dem Fenster über den Central Park blickte, öffnete ich ohne hinzusehen Safari und gab die kurze Tastenkombination „FA“ plus „Enter“ ein, während meine Emails und Skype im Hintergrund starteten. Mein digitales Selbst war aktiviert und ein weiterer Tag in der Matrix stand bevor.

Als ich bereits zum fünften Mal auf die gleiche Startseite blickte, um 9.30Uhr, dämmerte es mir und heiß-kalte Schauern liefen meinen Rücken runter: „Ihr Opfer, ihr seit doch alle Social Media süchtig“. Der Verstand, so wusste ich, verurteilt die Dinge am meisten, die er sich selbst am wenigsten eingestehen will.
Ich bin Social Media süchtig. Stille. Zittern. Gedanken. Mein gesamtes Leben spielt sich in der digitalen Welt ab und mein Streben in der realen Welt gilt größtenteils der Fütterung und Aufpolierung des digitalen Selbst.
Schock. Übelkeit… Ende Leseprobe.

“Identifikation mit dem Denken”

Es gibt einen profunden und in der westlichen Kultur häufig verdrängten Unterschied zwischen Denken und Leben. Diesen in seiner Ausführlichkeit zu Beschreiben ist nicht Sinn und Zweck dieses kurzen Ratgebers und wahrscheinlich wäre ich dazu auch nicht in der Lage. Jedoch gebe ich Dir hier einen Überblick über die wesentlichen Auswirkungen auf Dein Leben.Du wurdest ohne Deine aktuellen Gedanken und ohne Deinen aktuellen Wortschatz geboren, ausgestattet nur mit einer leeren Festplatte, Deinem Verstand. Im Laufe Deines Lebens hast Du diesen durch Deine spezifischen und subjektiven Erfahrungen beschrieben und in eine bestimmte Richtung ausgeprägt, bis Du zu der Person geworden bist, die Du denkst zu sein.

Heute hast Du ein gedankliches Bild von Dir, bestehend aus Deinen Qualifikationen, Erfahrungen, Limitationen, Fähigkeiten und so weiter.
Das ist die Ebene des Denkens.

Doch auf einer tieferen Ebene bist Du Deine reine Präsenz in diesem Moment, Dein Bewusstsein, Deine Atmung und Dein Herzschlag. Du bist jederzeit in der Lage, aus Deinen aktuellen Denkmustern auszubrechen. Wann fühlst Du Dich am lebendigsten: Wenn Du nicht weißt, was der nächste Moment bringt oder wenn Du das Resultat schon kennst? Das ist die Ebene des Lebens.

Jeden Moment kannst Du entweder zum Denken oder zum Leben nutzen. Leben erblüht immer in der Unsicherheit, abseits von den Vorannahmen und Denkmustern. Denken kann niemals das Leben begreifen. Leben und Denken schließen sich gegenseitig aus. Deshalb lieben wir alle Urlaub.
Was hat das nun mit sozialen Netzwerken zu tun?

Soziale Medien schließen nur die Ebene des Denkens ein, denn wir definieren uns über ein gedankliches Selbstbild und gehen mehr und mehr in unseren Verstand, nutzen den Moment nicht zum leben. Auf dieser gedanklichen Ebene sind wir an ein statisches Selbstbild gebunden und verweilen in der toten Vergangenheit oder in der ungewissen Zukunft. Auf dieser Ebene denken wir in Level, Vergleichen und Konstrukten – alles Dinge, die das Leben nicht kennt und die nur im Verstand existieren… Ende Leseprobe.

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